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Berliner Schloss Humboldtforum

RÜCKBAUGESCHICHTE

 16. Jahrhundert 1538 wird die Zwing Cölln, die Burg Eisenzahns (Kurfürst Friedrich II 1440-1470) rückgebaut. Rückbau durch Abtragen. Die Burg stand etwa 100 Jahre (seit 1443) und wurde durch eine Kopie des Torgauer Schlosses ersetzt. 17. Jahrhundert Während des 30jährigen Kriegs hatte sich das Schloss selbst rückgebaut. Es ist verfallen. Es wurde als seine eigene Kopie wieder aufgebaut. 1681 Rückbau der Stechbahn (1538 angelegter Turnierplatz). 18. Jahrhundert Mit Andreas Schlüter, der 1699 Schlossbaumeister wurde, begannen zahlreiche Rück-, Um- und Anbauten. Der spektakulärste Rückbau Schlüters war 1706 der etwa 100 Meter hohe Glockenturm, der sich neigte und aus Sicherheitsgründen abgetragen wurde. Die Kosten für den Rückbau überschritten die gesamten Schlossbaukosten. Schlüter verlor seinen Job. 1716 Rückbau der Ladenreihe An der Stechbahn. 1747 wird unter Friedrich dem Großen an der Südseite des Schlosses die Domkirche rückgebaut und als neuer Dom im Lustgarten wieder aufgebaut. 19. Jahrhundert Anfang des 19. Jahrhunderts wurden im Zuge von Renovierungsarbeiten die Skulpturen der Dachbalustraden rückgebaut. 1850 erhält das Schloss seine Kuppel. 1888 Rückbau der Hofapotheke, des Apothekenflügels, um den Verkehrsfluss zu verbessern. 1894 Rückbau der Häuser der Schlossfreiheit, um ein Nationaldenkmal zu errichten. 20. Jahrhundert 1950 Rückbau des Schlosses. Rückbau durch Sprengung. Unmittelbar davor wurde das Nationaldenkmal rückgebaut. 1962 Rückbau der Schinkelschen Bauakademie, um das DDR Außenministerium zu erbauen. 1996 Rückbau des DDR Außenministeriums, um die Schinkelsche Bauakademie wiederaufzubauen. 1998-2009 Rückbau des Palasts der Republik 2010 Rückbau der Temporären Kunsthalle Berlin